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[Review] Tiny Tower

Di 28.06.2011
Tiny Tower

Oh ja, es gibt wieder Spiele mit Herz und Seele! Das letzte Woche erschienene Tiny Tower für iOS gehört definitiv dazu. Ihr managet ein Hochhaus, baut es aus – Stockwerk um Stockwerk – baut Food-Corners und Einzelhändler. Doch dafür braucht ihr natürlich Arbeiter und die Bewohner eures mit viel 8 bit-Charme gesegneten Gebäudes, die Bitizens, sind richtige Individualisten!

Jeder Bitizen hat einen eigenen Namen, eigene Stärken, Schwächen und einen Traumberuf, d.h. ihr solltet nach Möglichkeit versuchen die richtigen Gewerbe für eure kleinen Freunde in eurem Turm anzusiedeln. Da ihr aber nur die grobe Richtung eines neuen Stockwerks (z.B. Service, Food oder Creative) angeben könnt, gehört eine Menge Glück dazu, dass ihr auf Anhieb nur Traumjobs anbieten könnt. Zusätzlich sind eure Bitizens im Social Network Bitbook höchst aktiv – das ist ein unterhaltsames Feature mit Hilfe dessen das Spiel für noch mehr Individualitätsgefühl sorgt. Facebook für Bits! Fast wie Skynet!!!! Besonders süß ist auch, dass alle Bitizens regelmäßig wie Fische eines Aquariums ihren Mund öffnen und mehr als gemütlich unterwegs sind. Hat was entspannendes…

Den Ausbau eures Towers betreibt ihr mit Coins, die eure Bitizens in den von euch eröffneten Geschäften einnehmen. Jedes Geschäft verkauft 3 Produkte, mit unterschiedlichen Einkaufszeiten, Lagerkapazitäten und Verkaufspreisen. Talentierte Bitizens senken Einkaufspreise – Bitizens, die ihren traum-Job gefunden haben verdoppeln sogar euer Lager.

Doch wem diese Einnahmen zu langsam fließen, der darf zu Towerbux greifen. Gamer mit Erfahrung riechen hier einen Cash-Shop. Genau! Diese Währung kann auch für echtes Geld erworben werden, und ist nicht gerade günstig (10 Bux = 0,79€). Das schöne daran ist, dass Towerbux auch reichlich im Spiel vergeben werden, z.B. als Trinkgeld, wenn ihr Bitizens mit dem Fahrstuhl herumfahrt, oder wenn ihr bestimmte Bewohner in einem „Wo ist Walter?“ ähnlichem Mini-Spiel in eurem Hochhaus ausfindig macht. Weitere Hilfe erhaltet ihr von VIPs die ab und zu vorbeischauen, eure Lager im Kaufrauchs leeren, oder beim Bau der Läden helfen. Sprich, das Spiel lässt sich sehr gut ohne zusätzliche Ausgaben spielen, nur extrem ungeduldige werden zur Kreditkarte greifen müssen.

Mein Eindruck nach 2 Tagen Spielzeit ist, dass Tiny Tower ein Aufbauspiel im Stile Farmvilles ist, jedoch ohne ständigen Vergleich mit Anderen und einer Menge kleiner und netter Details die von echtem Stil zeugen. Die Mischung aus Farmville, Anno, Sims, Facebook-Games und 8 bit macht mir richtig Spaß, weil es immer etwas zu entdecken gibt und man nicht nur stur expandiert.

Das Spiel findet ihr im iOS App Store. Zur Zeit ist es kostenlos :)

 

Im Game Center heiße ich: •Tillcraft•

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2 Kommentare
  1. Da kommen Erinnerungen an alte SimTower Zeiten hoch. Ob das noch irgendwo hier rumliegt?

Kommentare sind geschlossen.